Glykogen, auch Glycogen genannt, ist ein verzweigtes Polysaccharid (Vielfachzucker), das aus Glucose-Einheiten aufgebaut ist. Glykogen dient der kurz- bis mittelfristigen Speicherung und Bereitstellung des Energieträgers Glucose im menschlichen und tierischen Organismus. Quelle: wikipedia
In Leber- und Muskelzellen wird bei einem Überangebot von Kohlenhydraten Glykogen aufgebaut. Bei vermehrtem Energiebedarf, also bei sportlicher Aktivität, verwenden die Muskelzellen ihren Glykogenspeicher.
Muskelglykogen
Habt ihr gerade euer Training absolviert? Dann solltet ihr jetzt leicht verdauliche Lebensmittel zu euch nehmen, um die Muskelenergie (Glykogenspeicher) schnell wieder aufzufüllen. Dazu zählen beispielsweise Bananen, Vollkornkekse, Müsli und Trockenfrüchte. Apropos, wusstet ihr, dass man sich die Fähigkeit, Muskelglykogen zu speichern antrainieren kann? Und Untrainierte haben im Gegensatz zu Ausdauertrainierten etwa zwei- bis dreimal weniger Muskelglykogen.
Leberglykogen und Hungerast
Die Aufgabe des Leberglykogens ist unter anderem die Aufrechterhaltung unseres Blutzuckerspiegels und die Versorgung des Gehirns und der Nerven mit Glukose. Typische Symptome einer Unterzuckerung (Abfall des Blutzuckerspiegels) sind Heißhungerattacken, Schwindelanfälle, Schweißausbruch, Übelkeit und Kraftlosigkeit. Unter Sportlern auch als „Hungerast“ bekannt. Wenn es dazu kommt hilft ein Stück Würfelzucker, Kekse oder auch eine Scheibe Brot. Bei entsprechender und regelmäßiger Ernährung sollten Nicht-Sportler damit wenige Probleme haben, es sei denn man ist gesundheitlich vorbelastet. Falls doch, dann solltet ihr mal einen Arzt konsultieren und euch durchchecken lassen.