Die Fette

Energiequelle Fett

Um Fett zu verbrennen, braucht unser Körper Sauerstoff. Und zwar eine ganze Menge: etwa 2000 Liter Sauerstoff für ungefähr 1 Kilogramm Fett. Die so genannte Beta-Oxidation (so heißt ein Schritt bei der Verbrennung von Fett im Körper) liefert – bezogen auf den Sauerstoffverbrauch – weniger Energie als der aerobe (Verbrennung mit Sauerstoff) Kohlenhydratabbau. Im Klartext heißt das, dass die Fettreserven bei langsamen, lang andauernden Aktivitäten wie Joggen oder Skilanglauf zur Energiegewinnung herangezogen werden.

Bedeutung der Fette für die Fitness Ernährung

Die Fettreserven sind auch bei schlanken Menschen das größte Energiedepot und übersteigen damit auch unsere Kohlenhydratvorräte um ein Vielfaches. Sogar bei sehr extrem langen Belastungen, bei denen unser Körper Fett verbrennt, werden sie nicht erschöpft. Je besser unsere Ausdauer trainiert ist, desto eher bedient sich unser Körper aus den Fetttanks und schont unsere Kohlenhydratvorräte. Die uns dann bei Zwischen- und Endspurts zur Verfügung stehen. Trotzdem sollten wir Sportler, egal welcher Sportdisziplin unseren Fettgehalt kontrolliert aufnehmen. In der Praxis sieht das dann so aus: mageres Fleisch wie Hähnchen, Pute, Rinderfilet, bei Milchprodukten die fettarme Variante, bei Käse und Wurst die mageren Sorten wie Handkäse, Lachsschinken oder Corned Beef. Auf Fast-Food-Artikel mit versteckten Fetten sollten wir verzichten oder nur in geringen Mengen zu uns nehmen. Genauso wie Torten und Schokolade. Unseren Körper versorgen wir am Besten mit hochwertigen Pflanzenölen wie Oliven- oder Rapsöl, fettem Fisch wie Makrele, aber auch mit Nüssen und Kernen, die unseren Körper mit lebenswichtigen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen A, D und E versorgen.

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